Mahlzeit der armen Leute.

Hier in der Schweiz habe ich das Gericht „Ribel“entdeckt. Bis zum Jahr 1970 zirka war es ein Maisgericht der armen Leute und Bauernfamilien. Ribel, Riebel oder Brösel findet man auch in Liechtenstein und Österreich.

Das Gute am Ribel: einfach lecker. Gestern Abend wurde alles von Klein und Gross vernascht.

Das „Schlechte“ am Ribel: man brauche Zeit, vieeeel Zeit.

Versucht es mal aus, vielleicht an einen kalten Sonntag-Nachmittag, während ihr ein tolles Buch liest oder mit der Familie relaxt.

Wir haben es mit Apfelmus begleitet.

Hier das Rezept 

Rheintaler Ribel – Rezept von SWISSMILK.CH

Für 4 Personen

400 g Rheintaler Ribelmais
6 dl Milchwasser (halb Milch, halb Wasser) 1 TL Salz
Bratbutter oder Bratcrème
50 g Butter

Zubereitung

  1. Ribelmais in eine Schüssel geben. Milchwasser aufkochen, würzen. Über den Ribelmais giessen. Mindestens 3 Stunden zugedeckt quellen lassen.
  2. Die Ribelmasse in der heissen Bratbutter oder Bratcrème bei mittlerer Hitze langsam rösten. Immer wieder zudecken, damit der Mais feucht bleibt.
  3. Butter portionenweise beigeben. 15-20 Minuten weiter „ribeln“, bis sich goldbraune Krümelchen bilden.

Dazu passt Apfel-, Holunder- oder Zwetschgenmus, Fruchtkompott, Schlagrahm, Käse oder Hackfleischsauce und Milchkaffee.
Traditionell wird Ribel auch mit wenig Zucker bestreut und esslöffelweise in Milchkaffee getunkt genossen. Ribelmais war einst Hauptnahrungsmittel der Rheintaler. Fast vergessen, wurde der spezielle Mais vom Verein „Rheintaler Ribelmais“ weiterentwickelt und steht jetzt wieder im Angebot.

Nährwerte

Eine Portion enthält: 255 kcal, 9g Eiweiss, 14g Fett, 23g Kohlenhydrate.

Bilder: Babamilie

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